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Breslau. Ein Städtetrip zur Blume Europas

Marianne Gabel in Breslau – hier kommt ihre Geschichte:

Norman Davies hat Breslau „die Blume Europas“ genannt. Was liegt also näher, als sich die Blume persönlich anzusehen, bevor  die Blumen auf meinem Balkon üppig blühen?
Das letzte Aprilwochenende versprach Sonne pur, also schnell bei TUI ein Hotel gebucht. In einer völlig fremden Stadt, ohne Sprachkenntnisse, ist es besser, man hat bereits bei der Ankunft ein Bett. Vor allem, wenn man die knappe Zeit nicht mit der Hotelsuche verbringen möchte. TUI empfahl  das Hotel „Sofitel Wroclaw Old Town“.
Vier Stunden reichen für eine gemütliche Fahrt von Berlin nach Breslau. Koffer abgestellt, ein kleines Power-Nap und dann ab in die Altstadt. Parken direkt am Salzmarkt (hier wurde früher Salz gehandelt) und da waren sie schon, die ersten Blumen.
Der Begriff „Blumenstände“ wird dem Anblick nicht ganz gerecht – verglaste Blumenhallen die 24 Stunden geöffnet haben. Polnische Männer scheinen sehr galant zu sein, wenn die Stände rund um die Uhr geöffnet haben.

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Man hat das Gefühl, dass der Marktplatz  aus vier bis fünf kleineren Plätzen besteht. Er soll zu den größten und schönsten Marktplätzen Europas gehören.  Wir können dem nur zustimmen.  Breslau wurde während des zweiten Weltkriegs zu 70% zerstört. Wenn man die hübschen Häuser sieht, kann man es sich nicht mehr vorstellen. Die alte Architektur wieder aufzubauen, ist hier 100%ig gelungen.

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Hier ein neues Gebäude – passt hervorragend in die alte Architektur.

Ich habe selten so viele Restaurants, Bars und Kaffeehäuser auf einem Marktplatz gesehen. Noch dazu brechend voll mit jungen Menschen –  alle sitzen auf den Terrassen und das bis spät in die Nacht. Der ganze Platz vibriert und pulsiert.
Überall zweigen kleine Gassen ab, führen auf den nächsten Platz und die nächste Sehenswürdigkeit.

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Hier die alte Fleischergasse – heute befinden sich in den kleinen Lädchen kleine Kunstgeschäfte.

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Und in der Gasse das Denkmal für die Tiere, die wir gefuttert haben (nein nicht nur gefüttert – gefuttert!)

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Und das heißt: In Erinnerung an die Tiere … die Konsumenten.

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Aus Verehrung für den polnisch stämmigen Papst Johannes Paul II wurde ein Fenster an der Garnisonskirche mit seinem Konterfei eingesetzt.

Die Kirche ist mehrmals abgebrannt und daher stehen auf dem Platz diese kleinen Bronze-Feuerwehrmänner.
Die Breslauer Zwerge sind eine Touristenattraktion geworden. Die politische Oppositionsbewegung „Orange Alternative“ hatte in den 1980er Jahren mit spontanen Aktionen (z. B. Demonstrationen im Zwergenkostüm) Kritik am kommunistischen Regime in Polen geübt und einen gusseisernen Zwerg („Papa Zwerg“) in der Altstadt aufgestellt. Heute sind es über 150 Zwerge in verschiedenen Posen.

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Bei  24 Grad  am Abend weiter zu Fuß durch die Stadt, um unter anderem die alte Universität anzuschauen, die aus einer  Jesuitenschule heraus 1702 gründet wurde mit den Fakultäten Philosophie und katholische Theologie.

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Die Aula „Leopoldina“ der alten Universität, die heute noch für Konzerte genutzt wird.

Hier steht auch als Warnung an die Studenten dieser nackte junge Mann, der all sein Hab und Gut (einschließlich seiner Klamotten) beim Spielen verlor.
Jedes Jahr in der Nacht zum ersten Mai ziehen die Breslauer Studenten den jungen Mann für einen Tag wieder an.

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Wunderschön die Ecke um den heutigen Bischofsitz mit der Domkirche. Von einem Nachbargrundstück kann man dem Bischof in den Garten schauen.

Links vorbei an der Jahrhunderthalle (leider kein Fotos gemacht) zum Vier-Kuppel- Pavillon und dem dortigen Terrassenrestaurant.  Erstmal verschnaufen und den Breslauern mit Ihren Kindern am Springbrunnen zusehen. Ein grandioser Blick zur umlaufenden Pergola und  den anschließenden Park.
Nach Sonnenuntergang tanzen ab dem 1. Mai die Fontänen nach klassischer Musik  den verschiedensten Farben (like Las Vegas).

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Für einen Berliner nicht zu übersehen: die Laternen mit eingebauten Lautsprechern aus der kommunistischen Zeit – stehen in Ostberlin noch immer an den Sportstadien.

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Hier grüßt der kleine Wicht vor dem ältesten Gefängnis, die Nase reiben soll uns vor dem Besuch ähnlicher „Häuser“ bewahren.

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Mittige Sitzgelegenheit ist wohl das Original der heute käuflichen Körnersäcke zum Rumfläzen.

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Ich vermute, dies soll daran erinnern, wie die Welt heute ist: einer schiebt und einer bremst.

Leider war die Zeit  zu kurz, um viele der Sehenswürdigkeiten von innen zu sehen und vor allem war das Wetter zu schön. Denn dem Berliner wird ja nachgesagt- kaum scheint die Sonne sitzt er irgendwo draußen vor einem Caféhaus oder Restaurant. Man sollte diese Blume noch einmal im Herbst besuchen.

Marianne Gabel

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Europa von Marianne Gabel.

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