Vietnam im März: Ratgeber für eine Reise von Hoi An über Hue bis Hanoi

Vietnam ist ein Reiseziel voller Kontraste: tropische Küsten, historische Handelsstädte, buddhistische Tempel, lebendige Märkte, französisch geprägte Architektur und eine Küche, die zu den spannendsten Asiens zählt. Im März 2025 durfte ich das Land auf einer kompakten, aber sehr vielseitigen Route kennenlernen – beginnend mit drei Nächten im ROBINSON Nam Hoi An und anschließend weiter über Hoi An, Da Nang und Hue bis nach Hanoi.

Jetzt einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.

Dieser Ratgeber fasst meine persönlichen Eindrücke, die wichtigsten Stationen und praktische Tipps für alle zusammen, die Vietnam erstmals bereisen möchten – besonders für Gäste, die Kultur, Genuss, Strand und individuelle Rundreiseerlebnisse miteinander verbinden wollen.

Hoi An Vietnam Ratgeber Reisebericht World of TUI
Hoi An Vietnam am Nachmittag

Warum Vietnam als Reiseziel begeistert

Mein erster Eindruck von Vietnam war, dass das Land in vielen Regionen noch deutlich ursprünglicher und weniger touristisch wirkt als andere bekannte Ziele in Südostasien. Die Atmosphäre ist entspannt, freundlich und typisch asiatisch – gleichzeitig spürt man überall die besondere Mischung aus Tradition, Kolonialgeschichte, Buddhismus und sozialistischer Gegenwart.

Vietnam bietet eine enorme landschaftliche Vielfalt: tropische Strände, Reisfelder, kleine Dörfer, Flusslandschaften, grüne Berge und beeindruckende Karstformationen. Besonders spannend ist die Kombination aus Kultur und Natur – ideal für Reisende, die nicht nur am Strand entspannen, sondern ein Land wirklich erleben möchten.

Die Route: Vom Strand in Zentralvietnam bis in den Norden

Meine Reise führte mich zunächst für drei Nächte in den ROBINSON Nam Hoi An am Tam Tien Beach. Anschließend ging es weiter nach Hoi An, über Da Nang und den Hai-Van-Pass nach Hue sowie zum Abschluss nach Hanoi und in Richtung Ha Long beziehungsweise Lan Ha Bay. Dadurch entstand eine sehr abwechslungsreiche Route, die sich hervorragend für eine erste Vietnamreise eignet.

  • 3 Nächte ROBINSON Nam Hoi An: Strand, Clubatmosphäre und erste Eindrücke vom ländlichen Vietnam
  • Hoi An: Altstadt, Laternen, Märkte, Handwerk und Flusslandschaft
  • Da Nang: Küste, Resorts und Ausgangspunkt für Ausflüge
  • Hue: Kaiserstadt, Thien-Mu-Pagode und vietnamesische Geschichte
  • Hanoi: Hauptstadtflair, Hoan-Kiem-See, Altstadt und vietnamesischer Kaffee
  • Ha Long / Lan Ha Bay: spektakuläre Karstlandschaft und Kreuzfahrterlebnis

Start am Meer: ROBINSON Nam Hoi An

Der ROBINSON Nam Hoi An ist ein idealer Einstieg in Vietnam, wenn man die Reise entspannt beginnen möchte. Der Club liegt an einem langen, ruhigen Strand und verbindet Erholung mit Sport, Kulinarik und Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung. Besonders schön war für mich die Weite des Strandes und die ruhige Lage – perfekt, um nach der Anreise anzukommen.

In der Umgebung lassen sich kleine Dörfer, Märkte und Reisfelder mit dem Fahrrad erkunden. Genau diese Begegnungen abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten machen den Reiz Vietnams aus. Am Abend sorgen Sonnenuntergänge am Strand, Cocktails und Musik für eine entspannte Clubatmosphäre.

Hoi An: Laternen, Geschichte und Lebensgefühl

Hoi An gehört zu den schönsten Orten Vietnams. Die historische Altstadt ist für ihre gelben Häuser, bunten Laternen, kleinen Geschäfte, Schneidereien, Tempel und die Japanische Brücke bekannt. Besonders am Abend entfaltet Hoi An eine fast magische Atmosphäre, wenn die Laternen leuchten und sich das Leben rund um den Fluss konzentriert.

Empfehlenswert ist ein geführter Spaziergang durch die Altstadt mit Besuch des lokalen Marktes, historischer Wohnhäuser, Versammlungshallen und traditioneller Handwerksbetriebe. Auch ein Teehaus oder eine kleine Werkstatt für Laternenherstellung vermitteln einen guten Eindruck davon, wie stark Kultur, Handwerk und Alltag in Hoi An miteinander verbunden sind.

Hoteltipp in Hoi An: Namia River Retreat

Ein besonderer Rückzugsort in Hoi An ist das Namia River Retreat auf der ruhigen Insel Cồn Ba Xã. Das Konzept verbindet private Poolvillen, vietnamesische Kräuterkunde, Wellness und authentische kulturelle Entdeckungen. Für Gäste, die Hoi An nicht nur als Ausflugsziel, sondern als ruhiges, hochwertiges Erlebnis am Fluss genießen möchten, ist dieses Retreat eine sehr schöne Option.

Besonders reizvoll ist die Lage am Thu-Bon-Fluss. Von hier aus lassen sich die Altstadt, lokale Märkte und die umliegenden Wasserwege sehr stimmungsvoll entdecken. Die Kombination aus Privatsphäre, Kulinarik, Wellness und regionaler Kultur passt hervorragend zu einer hochwertigen Vietnamreise.

Von Hoi An nach Hue: Über den Hai-Van-Pass in die Kaiserstadt

Die Fahrt von Hoi An nach Hue führt über den berühmten Hai-Van-Pass. Die Strecke ist landschaftlich beeindruckend und bietet immer wieder weite Blicke auf Küste, Berge und kleine Dörfer. Schon die Fahrt selbst ist ein Erlebnis und zeigt, wie abwechslungsreich Zentralvietnam ist.

Hue war für mich einer der kulturellen Höhepunkte der Reise. Die ehemalige Kaiserstadt vermittelt einen tiefen Einblick in die Geschichte Vietnams. Besonders sehenswert sind die Imperial City, in der die Nguyen-Dynastie von 1802 bis 1945 regierte, sowie die Thien-Mu-Pagode am Parfümfluss. Beide Orte erzählen viel über Religion, Macht, Architektur und die historische Bedeutung Hues.

Hanoi: Tradition, Großstadt und vietnamesischer Kaffee

Hanoi ist ein spannender Kontrast zu Zentralvietnam. Die Hauptstadt wirkt lebendig, geschäftig und gleichzeitig traditionsbewusst. Rund um den Hoan-Kiem-See, in der Altstadt und bei einem Besuch des Literaturtempels spürt man die besondere Atmosphäre der Stadt sehr gut.

Ein typisches Erlebnis ist der vietnamesische Kaffee mit gesüßter Kondensmilch – kräftig, aromatisch und ganz anders als europäische Kaffeespezialitäten. Wer Hanoi besucht, sollte sich bewusst Zeit nehmen, das Straßenleben zu beobachten: Roller, Garküchen, kleine Cafés, Kolonialarchitektur und Tempel liegen oft nur wenige Schritte voneinander entfernt.

Ha Long und Lan Ha Bay: Naturwunder im Norden

Ein idealer Abschluss einer Vietnamreise ist eine Kreuzfahrt durch die Ha Long Bay oder die benachbarte Lan Ha Bay. Die Landschaft mit ihren Kalksteinfelsen, Inseln und ruhigen Buchten gehört zu den bekanntesten Naturmotiven Vietnams. Besonders schön ist es, die Bucht vom Wasser aus zu erleben – etwa bei einer Übernachtung an Bord, beim Sonnenuntergang auf dem Deck oder bei einer Kajaktour zwischen den Felsen. Mein persönlicher Tipp ist die Lan Ha Bay, da sie nicht von klassischen Tagestouristen frequentiert wird und dadurch deutlich ruhiger und sauberer wirkt. Eine kleine Kreuzfahrt mit den Schiffen der Heritage Line ist für mich die absolute Empfehlung.

Kulinarische Eindrücke: Frisch, aromatisch und vielseitig

Die vietnamesische Küche war einer der großen Pluspunkte der Reise. Sie ist frisch, leicht, aromatisch und regional sehr unterschiedlich. Besonders typisch sind Kräuter, Reisnudeln, frisches Gemüse, Fischsauce, Limette, Chili und aromatische Brühen. Neben Klassikern wie Pho, Banh Mi oder frischen Sommerrollen lohnt es sich, lokale Spezialitäten in Hoi An, Hue und Hanoi zu probieren.

Gerade in Hue spielt die kaiserliche Küche eine besondere Rolle. In Hoi An prägen Märkte, kleine Restaurants und Kochkurse das kulinarische Erlebnis. In Hanoi wiederum gehören Streetfood, Kaffeehäuser und lokale Restaurants unbedingt dazu.

Praktische Reisetipps für Vietnam

  • Beste Reisezeit: Für diese Route durch Zentral- und Nordvietnam eignet sich grundsätzlich der Zeitraum von Februar bis August sehr gut. Der März war für meine Reise besonders angenehm, da Zentralvietnam meist warm und vergleichsweise trocken ist und der Norden frühlingshafter wirkt. Gleichzeitig wird es heutzutage immer schwieriger, verlässliche Wetterprognosen zu treffen – daher sollte man regionale Unterschiede und kurzfristige Entwicklungen bei der Reiseplanung immer berücksichtigen.
  • Reisedauer: Für eine Route von Hoi An über Hue bis Hanoi sollte man mindestens 9 bis 12 Tage einplanen. Mit Badeverlängerung oder weiteren Stationen sind zwei Wochen ideal.
  • Transport: Zwischen den Stationen bieten sich private Transfers, Inlandsflüge und geführte Ausflüge an. Die Fahrt über den Hai-Van-Pass sollte man nicht nur als Transfer, sondern als Erlebnis einplanen.
  • Unterkünfte: Vietnam bietet eine große Bandbreite – vom entspannten Cluburlaub über Boutiquehotels bis zu luxuriösen Resorts und Kreuzfahrtschiffen.
  • Kleidung: Leichte Kleidung, Sonnenschutz und bequeme Schuhe sind wichtig. Für Tempel, Pagoden und historische Anlagen sollte man Schultern und Knie bedecken können.
  • Einreise: Die Einreisebestimmungen sollten vor Abreise immer aktuell geprüft werden. Für deutsche Staatsangehörige sind Kurzaufenthalte derzeit unter bestimmten Voraussetzungen visumfrei möglich; längere Aufenthalte erfordern in der Regel ein E-Visum.

Für wen eignet sich diese Vietnamreise?

Die Route eignet sich besonders für Gäste, die Vietnam zum ersten Mal besuchen und einen ausgewogenen Mix aus Erholung, Kultur, Kulinarik und Natur suchen. Sie ist ideal für Paare, kulturinteressierte Reisende, Genießer und Gäste, die hochwertige Unterkünfte mit authentischen Erlebnissen kombinieren möchten.

Wer Vietnam intensiver erleben möchte, kann die Reise sehr gut um Sapa, Ninh Binh, das Mekongdelta oder eine Badeverlängerung im Süden erweitern. Für eine erste Reise bietet die Kombination aus Zentralvietnam und Hanoi jedoch bereits einen sehr guten Eindruck von der Vielfalt des Landes.

Mein persönliches Fazit 

Vietnam hat mich durch seine Vielfalt, seine entspannte Atmosphäre und die Mischung aus Kultur, Natur und Genuss begeistert. Besonders beeindruckt haben mich die Ursprünglichkeit vieler Orte, die Herzlichkeit der Menschen, die Küche und der Kontrast zwischen Strand, historischen Städten und lebendiger Hauptstadt.

Für alle, die Asien lieben oder eine Alternative zu klassischen Thailandreisen suchen, ist Vietnam eine wunderbare Empfehlung. Das Land ist abwechslungsreich, authentisch und ideal für individuelle Rundreisen – besonders dann, wenn die Reise sorgfältig geplant und auf persönliche Interessen abgestimmt wird.

Persönliche Beratung zu Ihrer Vietnamreise

Sie möchten Vietnam selbst erleben oder Ihre individuelle Rundreise durch Zentral- und Nordvietnam planen? Gerne beraten wir Sie persönlich und stellen gemeinsam mit Ihnen eine Reise zusammen, die zu Ihren Wünschen, Ihrem Reisestil und Ihrer verfügbaren Reisezeit passt.

Strand von Danang
Strand von Danang

Jetzt einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.

Kontakt: Sebastian Heinrich
E-Mail: sebastian.heinrich@nulltui.com
Telefon: 030-200583300

Ihr Sebastian Heinrich – World of TUI Berlin